Wildschadenvermessung
Wildschäden messen statt schätzen
Ob Schwarzwild im Mais oder aufgewühltes Grünland: Vom Boden aus lässt sich ein Wildschaden nur grob schätzen – aus der Luft wird er messbar. Wir erfassen betroffene Flächen maßstäblich und liefern eine objektive, dokumentierte Grundlage für die Regulierung zwischen Landwirt und Jagdpächter.
Das erhalten Sie
- Georeferenzierte Luftbilder: die gesamte Fläche aus der Vogelperspektive, mit klar erkennbaren Schadstellen.
- Maßstäbliche Flächenermittlung: beschädigte Bereiche werden markiert und in Quadratmetern bzw. Hektar beziffert – statt Augenmaß vom Feldrand.
- Foto-Dokumentation je Schadstelle: Detailaufnahmen belegen Art und Ausmaß der Schäden nachvollziehbar.
- Kompakter Ergebnisbericht: Übersichtskarte, Flächenwerte und Bildanhang – strukturiert aufbereitet, damit alle Beteiligten mit denselben Zahlen arbeiten.
Wann die Vermessung sinnvoll ist
- Schwarzwildschäden in Mais, Grünland und Getreide: gerade in hohen Beständen ist das wahre Ausmaß vom Boden aus kaum erkennbar.
- Vor Meldung und Regulierungstermin: den Zustand der Fläche früh und objektiv sichern, solange der Schaden frisch ist.
- Bei strittigen Fällen: eine neutrale Datengrundlage nimmt Diskussionen zwischen Landwirt, Jagdpächter und Jagdgenossenschaft die Schärfe.
- Bei großen oder unübersichtlichen Flächen: Hanglagen, Nassstellen und hohe Kulturen erfasst die Drohne in Minuten – ohne Flurschaden durch Begehung.
So läuft die Vermessung ab
- Fläche melden: Lage (gern mit Kartenausschnitt oder Flurstück), Kultur und ungefähre Größe genügen für Angebot und Terminplanung.
- Befliegung: systematische Erfassung der Fläche – je nach Größe meist in unter einer Stunde vor Ort.
- Auswertung: Verortung und Vermessung der Schadstellen, Berechnung der betroffenen Flächenanteile.
- Dokumentation: Sie erhalten Karte, Flächenwerte und Bildanhang digital – kurzfristig und bei Bedarf auch für beide Parteien.
Für wen wir fliegen
Landwirte und Lohnunternehmer, Jagdpächter und Jagdgenossenschaften, Wildschadensschätzer sowie Gemeinden im Vorverfahren. Einsatzgebiet: Münchberg, Hof, Bayreuth, Kulmbach und ganz Oberfranken – auf Anfrage darüber hinaus.
Häufige Fragen zur Wildschadenvermessung
Ersetzt die Vermessung den Wildschadensschätzer?
Nein – und das soll sie auch nicht. Die Bewertung des Schadens bleibt Sache des Schätzverfahrens. Unsere Vermessung liefert dem Schätzer und beiden Parteien eine objektive Datengrundlage: exakte Flächen statt Schätzwerte, Bilder statt Erinnerung.
Wie schnell können Sie vor Ort sein?
Innerhalb Oberfrankens meist innerhalb weniger Tage – bei laufenden Meldefristen priorisieren wir entsprechend. Je früher Sie anfragen, desto besser.
Was kostet die Vermessung?
Das hängt von Flächengröße und Anfahrt ab. Nennen Sie uns Lage und ungefähre Größe der Fläche – Sie erhalten umgehend ein Festpreisangebot.
Angebot anfragen — Antwort meist noch am selben Tag
Beschreiben Sie kurz Ihre Fläche und Ihr Anliegen. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob und wie ein Drohneneinsatz Ihnen weiterhilft – und ein transparentes Angebot.